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Soforthilfe für Bedürftige in Graz und Steiermark

Bitten um finanzielle Soforthilfe werden oft an OMEGA gerichtet, eine rasche und unbürokratische Hilfestellung war in besonders dringenden Fällen möglich. Dr. Kuljuh und sein StudentInnenteam stellten im Rahmen der Quartierbetreuung und Arbeit mit Kindern und Jugendlichen immer wieder großen Bedarf an Unterstützung fest, hier nur eine kleine Auswahl: Schulsachen, diverse Materialien (auch für künstlerische Tätigkeiten), Fahrtgeld (Fortbildungskurse können nur besucht werden, wenn die Fahrt bezahlt werden kann).

Besonderes Engagement zeigte auch Dr. Gerald Ressi, dem es immer wieder gelingt, schnelle finanzielle Hilfe für Flüchtlinge in dramatischen Notsituationen zu organisieren.
Die großzügige und kontinuierliche Unterstützung durch Frau Dr. Bauer von der Pfarrcaritas, dem Eine Weltkreis sowie der Bastelrunde der Pfarre St. Leonhard sei hier dankend erwähnt. Mithilfe dieser Spendengelder konnten wir einiges bewegen: Traumatisierten KlientInnen, welche in den steirischen Regionen untergebracht sind, Fahrkarten zu Therapiegesprächen in der OMEGA- Gesundheitsstelle organisieren. KlientInnen, welche vorübergehend aus der Grundversorgung ausgeschlossen und damit obdachlos wurden, konnte geholfen werden, indem wir die aufnehmenden Familien (meist Familienangehörige oder befreundete Landsleute) mit einem finanziellen Beitrag für Lebensmittel unterstützten. Als große Hilfe wurde auch die Übernahme von Kosten für Schulsachen, welche nicht über die Grundversorgung abgedeckt werden können, sowie die Hilfe für Beitragszahlungen zum Elternverein erlebt, da Eltern somit die Möglichkeit haben sich über dieses Gremium für ihre Kinder im schulischen Bereich zu engagieren. Engagement in begründeten Einzelfällen macht sich bezahlt: Einer Familie konnte mit einem Beitrag zu einem gebrauchten Zwillingskinderwagen für ihre beiden Kleinkinder geholfen werden, was wesentlich zu ihrer verbesserten Mobilität beitrug. Unser Dank geht in diesem Zusammenhang auch an Dr. Ressis Vater, Herrn Karl Ressi, für die Vermittlung von Sachspenden über seine ausgezeichneten Kontakte im Hilfsnetzwerk der Pfarre St. Leonhard. So konnten Kleider, Möbel, Spielsachen, Bücher und Sportsachen organisiert und weitergegeben werden und kamen meist Familien zugute, welche nach positivem Abschluss ihrer Asylverfahren aus der Grundversorgung in Privatwohnungen wechselten, für die Erstausstattung an Mobiliar und Gebrauchsgegenständen. Danke an das Land Steiermark, welches uns gebrauchte Computer für die Arbeit für KlientInnen bei OMEGA und speziell für Quartiere am Land gespendet hat. Diese Computer und die Auseinandersetzung damit bedeuten für QuartierbewohnerInnen in isolierten Gegenden eine Bereicherung in ihren Alltagsaktivitäten und über den Internetzugang eine zumindest virtuelle Mobilität.
Danke an die ARGE Abfallvermeidung GmbH für Schreib- und Bastelutensilien, welche Kindern in einem von uns betreuten Flüchtlingsquartier zugute kamen! Danke an alle Privatpersonen, wie Familie Martina und Christian Herbst- Obergschwandner, welche uns immer wieder mit Sachspenden bedachten, wie Kinderbekleidung und Spielsachen aus denen ihre eigenen Kinder herausgewachsen waren.

Besonders berührt waren wir von der Weihnachtsaktion der 1D Klasse des BRG Klusemannstraße, welche spontan 3 große Kisten voll ihrer Spielsachen, Stofftieren und Kinderbücher sammelten und uns als Spende übergaben. Diese wurden schön verpackt und im Rahmen einer Weihnachtsfeier Kindern in einem Flüchtlingsquartier übergeben. Auch die Studierenden des Studiengangs Sozialarbeit an der FH Joanneum organisierten eine sehr innovative und engagierte Weihnachtsaktion und unseren Dank hierfür möchten wir allen Studierenden und besonders Fr. Regina Kaufmann und Fr. Anna Fischlmayr für die Idee und ihr soziales Engagement aussprechen: Ein Christbaum im Eingangsbereich der FH wurde aufgestellt. Studierende, Lehrpersonal und BesucherInnen der Fachhochschule konnten gegen eine Spende selbstgebastelten Christbaumschmuck erwerben, und damit den Christbaum schmücken. Ziel war es, in der Adventzeit einen reich beladenen Baum zu "erspenden". Der Gesamterlös von 250 wurde im Jänner an uns übergeben und für Soforthilfemaßnahmen für besonders bedürftigen Migrantinnen eingesetzt.